Sonntag, 26. November 2017

Leckere Quarkbrötchen mit Haselnüssen


























Hallo ihr Lieben,

ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Es gibt derzeit einfach zu viel zutun und da muss mein Blog leider warten. Hoffe, dass ihr das versteht. 

Nun komme ich aber dafür, mit einem mega leckerem Rezept um die Ecke, was auch noch total einfach und schnell zubereitet ist. Ich backe es total gerne und sehr oft. 

Ihr braucht für 5 Brötchen (mehr oder weniger, je nachdem wie groß ihr sie formt)
250g Magerquark
200g Dinkelvollkornmehl
50g grob gemahlene Haselnüsse 
1 TL Salz
1 Tütchen Backpulver
1 Ei

Ofen vorheizen auf 170°C Umluft

Ganz unspektakulär gebe ich alle Zutaten in eine Schüssel und lasse sie von meiner Küchenmaschine mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Ich forme 5 Brötchen daraus. Ihr könnt natürlich auch weniger oder mehr machen. Rund, oval, flach.. wie ihr möchtet. Ich schneide ganz gerne einen Schlitz oben längst und streue ein paar Körner oder gemahlene Nüsse darüber. Schmeckt total super!

Gebacken werden sie bei 170 °C Umluft für ca. 13 bis 18 Minuten. Bitte kontrolliert eure Backwaren selbst im Ofen, da jeder anders backt. Die Brötchen sollten eine schöne, goldene Farbe haben. 























Übrigens könnt ihr die Brötchen auch mit Weizenmehl backen. Ihr könnt auch Zucker dazugeben und vielleicht ein paar Schokotropfen oder Rosinen? Wie ihr mögt. Die Brötchen sind jedenfalls für mich nicht mehr wegzudenken! :) Meine Schwester liebt sie jedenfalls mit Weizenmehl, Zucker und Schokolade! :)
Und, kann ich euch für dieses tolle Rezept begeistern?


























Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken!

Bei Fragen helfe ich euch gerne!


Dienstag, 3. Oktober 2017

Gulasch mit Sauerkraut -Werbung-


Der Herbst ist da, juhhuuu!! Die tollste Jahreszeit beginnt. -Für mich zumindest-
Ich mag es so sehr wenn die Luft so gut riecht, die bunten Blätter von den Bäumen fallen und die goldenen Sonnenstrahlen durch die Bäume glitzern. Klingt voll kitschig, oder? Aber ich mag es wirklich! 

Zum Herbst gehören auch meine dicken Wollsocken und ein leckeres Essen, was ich halb unter meiner kuscheligen Decke auf dem Sofa verspeise. Kennt ihr auch, oder? Nach Feierabend, einfach die Füße hochlegen und schlemmen.

Ich liebe Kohl und da wir uns mitten in der Kohlsaison befinden, gab es bei mir neulich mein geliebtes Gulasch mit Sauerkraut. -Da läuft mir jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen-. Habt ihr das schon einmal probiert? Nein? Dann solltet ihr dies schleunigst nachholen. 

Während meiner 13 Jahre als Köchin, war es für mich immer besonders wichtig gute Messer zu haben. Und ob ihr es glaubt oder nicht, aber damals habe ich mir die ersten Messer mit 16 Jahren gekauft, die ich heute noch habe. 17!!! Jahre später. Und ich benutze sie noch immer fast täglich. Wenn eins für einen Koch wichtig ist, dann ist es vernünftiges Werkzeug zu haben. Auch wenn ich jetzt nicht mehr in der Gastronomie arbeite, ist es für mich bei der Essenszubereitung einer der wichtigsten Dinge.

-Gute Messer- 

Meine liebsten Messer sind erfahrungsgemäß die von Zwilling

Und bevor ihr hier denken könntet, dass ich das alles schreibe, damit ich Geld dafür bekomme, habt ihr euch geschnitten! Ich sage dies alles freiwillig und aus vollster Überzeugung! Das Schneiden macht einfach mehr Spaß, wenn es locker von der Hand geht. Nun zeige ich euch aber endlich das Rezept, wovon ich euch schon die ganze Zeit berichten wollte.

Für ca. 5 Portionen

Zutaten:
Öl zum Braten
1 Suppengrün (Möhre, Lauch, Sellerie, Petersilie), kleinwürfeln
2 Zwiebeln
700g Schweinegulasch (Ihr könnt auch anderes nehmen)
500g Sauerkraut
1 EL Tomatenmark
2 L Wasser (im besten Fall Fleischbrühe)
Gewürze (ihr könnt nehmen welche ihr möchtet, bei Sauerkraut mache ich immer Cumin mit rein)
3 Lorbeerblätter, Piment
Stärke zum Binden




Bei Gulasch mit Sauerkraut, verwende ich immer nur Schweinefleisch, das schmeckt mir besser. Für mein Gulasch verwende ich Stücke aus der Schulter und der Oberschale. Ich schneide mir das Fleisch auch selbst in Würfel und kaufe es in den meisten Fällen nicht vorgeschnitten beim Metzger. Ihr müsst natürlich kein Suppengrün dazu geben. Ich persönlich mag es nur unheimlich gerne, die Röststoffe/Geschmackssttoffe vom Gemüse einzufangen und in meinem Gulasch zu schmecken.

























Zubereitung

Das Fleisch in der heißen Pfanne anbraten. Wichtig dabei ist, nicht zu viel in die Pfanne geben, sonst zieht das Fleisch Wasser und kocht, statt leckere Röstaromen abzugeben. Auf den Fotos könnt ihr ganz gut erkennen wie ich es meine. Ich gebe dann immer direkt eine kleine Menge des Röstgemüse dazu. Klassisch nennt es sich übrigens Mirepoix und beinhaltet Möhre, Sellerie, Zwiebeln und Lauch. Ich würze hier nur mit Salz.

Wenn alles eine schöne Farbe hat, damit meine ich nicht leicht goldig, sondern schön braun, gebt ihr etwas Tomatenmark dazu (tomatisieren) und bratet es mit an. Es ist für den Geschmack, der Bindung und der Farbe des Gulaschs. Dann löscht ihr bitte alles in der Pfanne ab. Dies könnt ihr mit Rotwein, Wasser oder eben einem Fond machen. Ich habe mich zu Wasser entschieden, weil ich keinen Fond da hatte und ich mit Rotwein nicht ablöschen wollte. Das Ganze gebt ihr dann in einen größeren Topf und wiederholt den Vorgang, bis kein Fleisch oder Mirepoix übrig ist. 

Tipp: Nehmt ruhig alles an Röststoffen und Farbe mit. Das heist dass ihr auch nachdem ihr abgelöscht habt und in einen Topf eingefüllt habt, die Pfanne nochmal mit ein wenig Wasser "ausspülen" könnt und auch in den Topf mit gebt. Das Gulasch bekommt so eine tolle braune Farbe.


























Wenn jetzt alles im Topf ist, gebt ihr bitte das Sauerkraut dazu und würzt alles. Ihr könnt hier ein Gewürzsäckchen fertig machen, so sucht ihr im Anschluss nicht die Lorbeerblätter oder den Piment. Das könnt ihr natürlich auch entscheiden wie ihr mögt. Ich nehme dafür auch oft einen Einwegteebeutel, den ich befülle. Bei Gulasch würze ich auch immer gut mit Pfeffer und gutem Paprikapulver. Aufgrund des Sauerkrauts, nutze ich auch Cumin. So ist es besser bekömmlich.


























Jetzt gießt ihr das restliche Wasser auf und lasst das Gulasch gar werden. Bitte kocht es nicht wie Wäsche. Das hat mir damals mein Lehrmeister immer gesagt. Gulasch bitte nie blubbernd kochen. Lieber auf kleiner Temperatur und langsam gar köcheln lassen. Bei mir hat es über eine Stunde gedauert. Es ist euch überlassen, ob ihr es danach mit Stärke abbindet, oder nicht und wie dick oder dünn die Sauce sein soll. 

Am besten schmeckt das Gulasch mit Sauerkraut mit Kartoffeln. 

- Guten Appetit -



*Die Messer habe ich freundlicherweise von Zwilling zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe kein Geld dafür erhalten. Der Post ist freiwillig entstanden und beinhaltet meine eigene, ehrliche Meinung.

Mittwoch, 13. September 2017

Couscous Bratlinge

Frikadellen esse ich ja bekanntlich sehr sehr gerne. Aber, -kaum zu glauben aber wahr, oftmals bereite ich auch gerne die Gemüse-Variante zu. Diesmal habe ich welche aus Couscous gebraten, die wirklich total schnell und einfach in der Zubereitung sind. Heute gibts ein tolles Rezept von mir für euch. 

Viel Spaß! :)

Ihr benötigt:
190g Couscous
400ml Gemüsebrühe
1 Zwiebel
1 Paprika
1 Möhre
1/2 Zucchini
3 El Mais
1Tl Senf
30g Tomatenmark
1 El Tahin
1 Ei
Schnittlauch
Rosmarin
Salz
Chili
Cumin
Paprikapulver
Curry
Öl
























Den Couscous in eine Schüssel geben und mit Salz, Cumin, Curry und Paprikapulver vermischen. Die Brühe aufkochen, über den Couscous gießen und gut verrühren. Ihr merkt sofort wie der Couscous sein Volumen durch das Quellen verdreifacht.Worauf ihr aber unbedingt achten solltet ist, dass der Couscous nicht mit zu viel Brühe aufgegossen wird, damit er nicht matscht. Gebt lieber langsam die Brühe dazu, als direkt alles auf einmal.Es kann durchaus sein, dass euer Couscous ggf. mehr oder weniger Flüssigkeit braucht. Dieser Couscous sollte für die Bratlinge etwas trockener sein. Das Tomatenmark, die Tahinpaste und den Senf könnt ihr jetzt mit unterrühren.

-Schnittlauch fein schneiden
-Rosmarin etwas zerkleinern
-Möhren, Zucchini, Zwiebeln und Paprika waschen ggf. schälen und in kleine Würfel schneiden

Möhren-, Zucchini-, Zwiebel- und Paprikawürfel mit etwas Öl glasig dünsten. Mit den Gewürzen und dem Rosmarin abschmecken. Das gebratene Gemüse kommt jetzt in den Couscous, zusammen mit dem Schnittlauch und dem Mais. 

Wenn die Masse komplett abgekühlt ist, knetet ihr ein Ei mit den Händen drunter. Jetzt solltet ihr die Masse ein letztes Mal vor dem Braten abschmecken. Nun bratet ihr sie in Öl golden braun.

Ich habe die Bratlinge nicht sehr groß geformt und bekam ca. 15 Stück daraus.




Die Couscous Bratlinge sind auch total lecker, wenn sie abgekühlt sind. Sie schmecken auch toll in einem leckeren Burger. Mit einem Happs sind die im Mund!

Wenn ihr noch Fragen habt, dann helf ich euch gerne!


Montag, 10. Juli 2017

Pizzawaffeln mit Hefe-Grieß Teig


























Mein Schrank explodiert vor lauter Geräten. Vom Mixer über einem Minidonutmaker, bis hin zu einem Waffeleisen, was ich seltenst nutze. Für alle möglichen Leckereien, habe ich etwas parat. Das Waffeleisen habe ich jedoch am seltensten in Gebrauch. Es ist sogar ein uraltes. Eigentlich finde ich es total toll! Also muss sich was ändern und was damit machen. Süße Waffeln sind nicht so mein Ding, aber herzhafte Waffeln, finde ich hingegen großartig. So machte ich einen meiner liebsten Hefeteige und fabrizierte ein paar leckere Waffeln, die auch Herr F. total fein fand.


























Ab und zu mache ich meinen Hefeteig mit Grieß. Ich mag den Geschmack darin total gerne. Habt ihr das schon einmal ausprobiert? Ich kann es nur empfehlen! :)

Ich habe 10 Waffeln aus dem Teig bekommen. Es sind rechteckige Waffeln, die immer zu zweit ausgebacken werden. Ihr müsst schauen wie viele ihr hin bekommt. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie groß und dick ihr sie macht. Ich mache sie gerne mittelgroß und dünn! :)


























Für den Teig:
440g Weizenmehl
15g Salz
1 P. Trockenhefe
1 Prise Zucker
20ml Olivenöl
140g Maisgrieß
280ml warmes Wasser

Belag nach Belieben..
Ich habe eine Tomatensauce, Cheddar, Tomaten, Thymian und Basilikum genommen

Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander vermischen und mit dem Knethaken zu einen geschmeidigen Teig verarbeiten. Das mache ich eigentlich immer mit meiner Küchenmaschine. Ihr könnt den Teig selbstverständlich auch mit der Hand kneten.

Der Teig sollte jetzt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Dafür bestäubt ihr ihn mit etwas Mehl und bedeckt die Schüssel mit einem Küchentuch.

Nach den 30 Minuten knetet ihr den Teig einmal kurz durch und lasst ihn weitere 30 Minuten gehen.

























 

Nun fettet ihr das Waffeleisen ein und stellt es an.
Von dem Teig nehmt ihr euch nun stückchenweise etwas weg und rollt, dem Waffeleisen angepasste Rechtecke aus und legt sie in das Eisen. Nun belegt ihr das Rechteck. Ich habe es mit meiner vom Sommer eingemachten Tomatensauce bestrichen und mit Tomaten, Basilikum, Cheddar und Thymian belegt. Mhhmmm... Danach rollt ihr wieder ein Rechteck aus, -es sollte genauso groß sein wie das untere, und legt es dann über den Belag. Danach macht ihr das Waffeleisen zu und drückt es leicht an. Die Waffeln sollten so lange backen, bis sie eine goldene Farbe erhalten haben. Empfehlenswert ist es sie heiß zu essen, aber auch kalt schmecken sie prima.












































Alternativ könnt ihr den Teig auch dünn ausrollen und als Pizza belegen. Ich hatte frisches Hackfleisch im Kühlschrank und habe es mit Gewürzen und einer Schalotte angebraten und auf der ausgestrichenen Tomatensauce verteilt. Darüber habe ich Tomaten und Basilikum gegeben, Oliven und Cheddar so wie Emmentaler. Ich liebe einfach diesen Teig. Der ist so so so lecker!

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen!

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!


Montag, 19. Juni 2017

Pestobrot - das perfekte Grillmitbringsel



Im Sommer grille ich unheimlich gerne. Man sitzt mit der Familie oder den Freunden zusammen, hat tolle Gespräche und trinkt eisgekühlte Getränke. Der Geruch der Holzkohle weht durch den Garten und alleine das ist schon so toll... ich mag das einfach.

Es gibt ja so viele leckere Sachen, die man grillen kann. Für mich sind die Beilagen nämlich auch total wichtig. Ich liebe es ein leckeres Brot mit frischer Kräuterbutter und Salat dazu zu essen. Ein paar Rezepte findet ihr in meinem Rezepteordner

Zuletzt, als wir zum Grillen eingeladen waren, habe ich ein tolles Brot gezaubert. Ein mega leckeres Pestobrot. Das Rezept von meinem Pesto findet ihr hier.

Ihr könnt natürlich auch ein gekauftes Pesto dafür verwenden, aber ich mag es lieber frisch. Davon abgesehen ist gerade DIE Zeit von meinem allerliebsten Basilikum. 

Das Brot ist einfach so extrem lecker und garnicht schwer in der Zubereitung. Ich habe euch extra einen ausführlich bebilderten Post erstellt, damit ihr seht, wie die Form des Brotes entstanden ist.


























Ihr benötigt für ein großes Brot:
340ml lauwarme Milch
1TL Zucker
15g Butter
1 Würfel Hefe
650g Weizenmehl (550)
15g Salz
6-8 Löffel Pesto
1 Stück Fetakäse
1 Ei


Ofentemperatur: 180 bis 190 °C Ober- Unterhitze  ca. 40 bis 50 Minuten


Ich habe immer so meine eigene Art Hefeteig herzustellen. Bei den Temperaturen, macht es mir noch viel mehr Spaß, weil er richtig schön aufgeht, ohne viel Tamtam. :)

Zuerst erwärme ich die Milch nur lauwarm und gebe den Zucker, die Butter und die Hefe dazu, rühre einmal mit dem Schneebesen alles durch und lasse die Hefe arbeiten. Nach ca. 10 Minuten seht ihr einige Bläßchen aufsteigen, dann läuft alles genau richtig!

Das Mehl und das Salz wird nun in die Hefemilch gegeben und zu einem glatten Teig verarbeitet. Ich verwende dafür meine Küchenmaschine. Mit der Hand geht es natürlich auch. Der Teig sollte nun 45 Minuten gehen. Dafür deckt ihr ihn einfach mit einem frischen Küchenhandtuch ab und stellt ihn an einen warmen Ort. Bei den Temperaturen, kann er einfach so in der Küche stehen bleiben! :) 

Der Teig sollte jetzt ordentlich an Volumen zugelegt haben. Jetzt knetet ihr ihn noch einmal mit der Hand durch, rollt ihn aus und bestreicht ihn mit Pesto, - so viel, wie ihr mögt. Lasst bitte etwas Rand frei, so schlabbert beim Zurollen am Ende nicht so viel Pesto raus. Es ist natürlich euch überlassen, ob ihr selbstgemachtes Pesto nehmt oder gekauftes. Ich liebe mein eigenes und ich weiß was drin ist, -deshalb kommt nur dieses für mich in Frage! :)

Es ist euch überlassen, welchen Käse ihr nehmt. Es ginge auch Mozarella, Edammer oder ein anderer. Ich persönlich finde die Kombination mit Fetakäse am leckersten. Allerdings mag ich keinen Schafskäse, also habe ich den aus Kuhmilch genommen und auf dem Pesto zerbröselt. 

Jetzt rollt ihr den Teig einmal zu einer großen Rolle und schneidet sie längst auf, so dass 2 lange "offene" Stränge entstehen. Diese dreht, bzw. zwirbelt ihr zu einen Zopf. Es ist wirklich nicht schwer und am Ende sieht es bombig toll aus. Ich habe mir meinen gedrehten Zopf in eine Kastenform gelegt, weil ich es schöner finde, wenn das Brot "hochbackt" als dass es in die Breite backt. Das ist aber wirklich nur für die Optik und macht im Geschmack keinen Unterschied. Der gezwirbelte Zopf sollte nun noch einmal 20 bis 30 Minuten gehen. Ihr werdet sehen, dass er wieder ein Stückchen gewachsen ist! :)

Ich habe das Ei nicht getrennt, weil ich es eine zu große Verschwendung finde, ein Eiweiß wegzugießen, auch weil ich weiß, dass ich es einzeln nicht brauchen kann. Also habe ich ein ganzes Ei verquirlt und mein aufgegangenes Brot damit bestrichen.

Während er geht, stellt ihr euern Ofen ein. Ich habe mein Brot auf 180 Grad Ober- Unterhitze für ca. 45 Minuten gebacken. Wie immer empfehle ich euch bitte selbst auf euern Ofen zu achten, da jeder doch anders backt.

Wie oben erwähnt habe ich mit einigen Bildern versucht, die Zubereitung zu beschreiben und hoffe dass es euch gefällt. Das Brot ist wirklich so lecker und ist auf jeder Grillparty der Star!






































Und? was meint ihr? Habt ihr nicht auch richtig Lust auf Pestobrot bekommen? :)

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gerne!



Dienstag, 6. Juni 2017

Schoko-Nusskuchen mit Zucchini (fruktosearm)


























Halli-hallo!

Nach ein paar Wochen Lernerei, habe ich meine Prüfungen zwar noch nicht durch, aber zumindest den größten Teil hinter mich gebracht. Es kribbelt mir schon so lange in den Fingern, euch einen extrem leckeren Kuchen vorzustellen.

Sonja von the whitest cake alive ist seit Beginn meines Blogs, vor über 5 Jahren, meine Freundin. Wir haben uns über das Bloggen kennengelernt. Wir haben nicht nur den gleichen Namen, sondern auch extrem viele gemeinsame Interessen und Charaktereigenschaften. Normalerweise sagt man ja immer, dass man sich mit einem nicht so gut versteht, der einem so verflucht ähnlich ist wie man selbst, aber in unserem Fall ist es wie Arsch auf Eimer. :)


























Seit ich Sonja kenne, befasse ich mich ab und zu mal mit dem Thema Fruktoseintoleranz, weil sie leider unter dieser Unverträglichkeit leidet. Ich selbst habe leider auch so einige Klopper, die mein Leben begleiten. Laktoseintoleranz, Sorbitintoleranz, Histaminintoleranz, Haselnussallergie (angeblich, davon merke ich nur nichts), jede Menge Pollen, Gräser, Hausstaub und Hunde- Katzenhaar. Oh man, wenn ich das selbst so lese, wird mir schlecht. Allerdings bin ich stolz darauf, wie gut ich das alles im Griff habe. Ich kann zwar nicht immer so frei essen wie andere, die sich mal im Fußballstadion ne Stadionwurst reinpfeifen, aber wenn man schon so lange damit lebt, weiß man einfach was geht und was nicht. Oh man, jetzt träume ich von der Stadionwurst. Mhhmm... Krakauer! 

So auch bei Sonja. Fast in jedem Lebensmittel findet man Fruktose. Nun war es mir aber besonders wichtig darauf zu achten, was sie essen kann, denn sie wollte mich in Düsseldorf besuchen kommen. Durch viel Lesen und über Gespräche mit ihr, wusste ich, dass sie Zucchini und einige Nüsse gut verträgt. Allerdings brauchte ich eine Alternative zum Haushaltszucker. Traubenzucker oder Getreidezucker kam in dem Fall für sie in Frage. Über Traubenzucker hatte ich schon im Vorfeld gelesen, dass er schnell beim Backen im Teig verbrennt. Also wusste ich, dass ich aufpassen und auf die Temperatur und den Backvorgang achten muss.

Das Kuchenrezept habe ich also ganz speziell für Sonja ausgearbeitet, weil ich alles reinpacken wollte was sie verträgt und auch mag. 

Insgesamt war es eine neue Erfahrung mit Traubenzucker zu backen, weil der Teig Anfangs eine andere Konsistenz hatte, aber es machte für mich persönlich geschmacklich kaum bis keinen Unterschied zum Haushaltszucker.






Ihr benötigt:
330g Traubenzucker
150g Butter, Zimmertemperatur
3 Eier, Zimmertemperatur
1 Prise Salz
1 Msp. Zimt
210 ml Milch
210g Zucchini
150g Walnüsse

125g Haselnüsse

60g Back-Kakao
90g Mehl
1 Tütchen Backpulver

Zum Bestreuen:
Back-Kakao

Springform: 22cm (geht natürlich auch mit anderen Größen. Dann bitte andere Backzeit beachten!

Ofen vorheizen auf 170 °C Ober- Unterhitze

-Zucchini fein! raspeln
-Walnüsse und Haselnüsse grob mahlen
-Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt und Salz vermischen

Zuerst die Butter mit dem Traubenzucker aufschlagen. Dafür nutze ich meinen Handmixer. Ihr könnt natürlich auch die Küchenmaschine nutzen. Für einen Rührteig verwende ich eigentlich immer den Handmixer. Ihr werdet sehen, dass sich der Traubenzucker anders verhält als Haushaltszucker, aber das ist völlig egal, denn der Kuchen wird ein Träumchen. Nun gebt ihr nach und nach die Eier hinzu, dann die Milch und nun das Mehlgemisch. Bitte mixt es nur ganz kurz unter, bis das Gemisch gerade so im Teig verteilt ist. Den Rest unterhebt ihr mit einem Teiglöffel. Die geraspelten Zucchini machen den Teig nochmal richtig saftig. Diese unterhebt ihr als nächstes und am Schluss die grob gemahlenen Nüsse. Schon seht ihr einen luftig, lockeren Teig, der richtig toll nach Schoko und Nuss duftet. 

Ich habe den Teig in eine 22cm Springform gegeben. Dadurch dass er sehr saftig ist, wenn er fertig ist, würde ich ihn nicht in einer Gugelhupfform backen. Die Springform habe ich mit Magarine ausgefettet und mit Mehl bestäubt. 

Da Traubenzucker schneller verbrennt, zumindest habe ich es so gelesen, habe ich ihn auf 170 Grad gebacken. Er stand immer unter vollster Beobachtung. Das ist mir persönlich immer ganz wichtig, gerade bei Sachen, die ich vorher noch nicht ausprobiert habe. So dauerte der Kuchen ca. 1 Stunde und 20 Minuten bis er fertig war. Wenn ihr die Stäbchenprobe macht, seht ihr dass er fertig ist. Wichtig dabei ist, dass ihr dabei die Mitte fokussiert, da diese am längsten dauert bis sie gar ist. 

Ich habe den Kuchen nach dem Backen aus der Form genommen, den Boden gelöst und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. Oben drüber habe ich etwas Back-Kakao gesiebt, weil ich den herben Geschmack sehr gerne mag. 

Der Kuchen hält sich mehrere Tage frisch und saftig. Ich habe in meiner Glaskuchenplatte mit Glashaube aufbewahrt. 

Wenn ihr Fragen habt, helfe ich euch gern!